KLARSTELLUNG der Emseea-Wirtsleute

zu den böswillig verbreiteten Gerüchten und Unwahrheiten über unseren Pachtvertrag und die bevorstehende Schließung des Gasthauses.

Liebe Leute,

seit einigen Wochen werden über das von uns geführte Gasthaus zur Ebensee böswillig alle möglichen Gerüchte und Unwahrheiten verbreitet. Jeder scheint plötzlich "aus sicherer Quelle" zu wissen, dass uns der Pachtvertrag gekündigt wurde.

Im allgemein verständlichen Sprachgebrauch dieser offensichtlich  bestens informierten Gerüchte-Verbreiter wird also behauptet, dass wir aus unserem Gasthaus "hinausgeschmissen" wurden. Dabei werden auch keine Details ausgelassen, um dieses vermeintliche Insiderwissen auch noch entsprechend zu untermauern. Stille Post in Reinkultur... 

Merkwürdig nur, dass WIR selbst bisher praktisch von niemandem gefragt wurden, was denn nun los sei mit dem Wirtshaus. Vielmehr erleben wir derzeit täglich, dass auf den Tischen nur ÜBER uns getratscht wird - und die Gespräche verstummen, wenn wir servieren oder uns um unsere Gäste kümmern. 

Obwohl wir als Wirtsleute einiges gewohnt sind, was das Verbreiten von Unwahrheiten und Gerüchten angeht, nutzen wir nun hier die Gelegenheit, um den aktuellen Sachverhalt klarzustellen. Also:

  • Ja, es stimmt - den Emseea wird es in der heute bekannten Form nicht mehr lange geben.

Aber NICHT, weil uns der Pachtvertrag gekündigt wurde, sondern weil WIR uns nach reiflicher Überlegungen und Abwägung der gegebenen Fakten dazu entschlossen haben, das Wirtshaus nicht mehr länger zu betreiben.

Ja, richtig gelesen: Von unserem Verpächter, der eigentlich unser Subverpächter ist, haben wir bis heute keine Kündigung erhalten. Warum auch? Der vormalige Emseeawirt würde dadurch ja auf eine Menge Geld verzichten...

Und ja, auch richtig gelesen: Auch vom Hausbesitzer, der den Emseea an unseren Verpächter verpachtet hat, haben wir bis heute keine Kündigung erhalten. Warum auch? Unser Vertragspartner ist ja unser Subverpächter - und nicht der Hausbesitzer...

Aber warum konkret haben WIR uns nun dazu entschieden, den Emseea nicht mehr weiterzuführen? 

Lesen Sie einfach AUFMERKSAM weiter, um die WAHREN Gründe zu erfahren:

Erster Grund:

  • Die Betriebssicherheit des Gasthauses ist nicht mehr gegeben.

Würden wir das Gasthaus mit unserem Wissen über den tatsächlichen Zustand der Infrastruktur des uralten Gebäudes weiterführen, stünden wir ständig mit einem Fuß im sprichwörtlichen "Häfen". 

Hier die in UNSERER Kündigung des Pachtvertrages formulierten Begründungen im Original-Wortlaut:

1. Aufgrund des desolaten Zustandes der haustechnischen Anlagen des Gebäudes - vor allem der veralteten Elektroinstallation und Kühlaggregate - ist die für den Gasthausbetrieb nötige Betriebssicherheit nicht mehr gegeben. Alleine schon aus Gründen der Haftung kann ich es daher als Betreiber nicht mehr länger verantworten, das Gasthaus weiterzuführen.

In Zusammenhang mit dem Zustand des Gebäudes war mir bei Abschluss des Pachtvertrages zwar bekannt, dass es sich beim Pachtgegenstand um ein sehr altes Gebäude handelt, das naturgemäß nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Ich halte aber ausdrücklich fest, dass mir beim Abschluss des Subpachtvertrages nicht bekannt war, dass der Großteil der haustechnischen Anlagen im Hinblick auf das Gewerberecht überhaupt nicht bewilligungsfähig ist.

Um den tatsächlichen Zustand des Gebäudes bereits bei Abschluss des gegenständlichen Subpachtvertrages zu dokumentieren, behalte ich mir vor, innerhalb der Kündigungsfrist entsprechende Nachweise vorzulegen bzw. nachzureichen.

2. Da einerseits vom Hausbesitzer keinerlei Investitionen in das Gebäude getätigt werden und andererseits allfällige von mir als Subverpächter für den weiteren Gasthausbetrieb erforderliche Investitionen nicht abgegolten werden, ist unter den aktuellen Gegebenheiten ein wirtschaftlicher Betrieb des Gasthauses nicht mehr möglich.

3. Da meine berechtigten und aus gutem Grund ausschließlich schriftlich formulierten Mängelschreiben betreffend Angelegenheiten, die im alleinigen Verantwortungsbereich des Hausbesitzers liegen, sowohl vom Verpächter (bzw. Hausbesitzer) als auch vom Subverpächter als „nicht tragbare Aggressivität“ seitens des Subpächters beurteilt werden (Verweis auf bekannten E-Mail-Verkehr), ist aus meiner Sicht die für eine Vertragspartnerschaft erforderliche Vertrauensbasis nicht mehr gegeben.

Soweit also VORERST unsere Begründungen für die Schließung des Emseea. Warum "vorerst"? Weil unsere schlimmsten Befürchtungen im Hinblick auf den Zustand des Gebäudes bei Abschluss des Pachtvertrages zwischenzeitlich auch von amtlicher Seite bestätigt wurden. 

Heißt konkret?

Ja, liebe Verbreiter der Gerüchte und Unwahrheiten - es gibt einen weiteren wichtigen Grund:

  • Wir haben herausgefunden, dass es für den Wirtshaussaal und das angeschlossene Salettl KEINE Betriebsanlagengenehmigung gibt! 

Im Klartext...

Obwohl der Wirtshaussaal samt Buffet-Salettl aufgrund der vielen möglichen Veranstaltungen, Feiern und Feste die wirtschaftliche Grundlage für den Betrieb des Gasthauses ist, wurde UNS bei Abschluss des Pachtvertrages verschwiegen, dass diese Räumlichkeiten seit fast 30 Jahren nicht benutzt werden dürfen.

Ob mir diese Tatsache bewusst verheimlicht wurde oder nicht, werden andere beurteilen müssen - die entsprechenden Maßnahmen wurden von uns bereits in die Wege geleitet. 

Alles klar? 

Nur zur Info an jene, die sich vielleicht angesprochen fühlen: Wem unsere vorliegende Klarstellung noch immer zu wenig ist, kann ruhig auch weiterhin irgendwelche Unwahrheiten über uns verbreiten - nur zu. Ab heute ist UNS das aber ziemlich egal. Weil jetzt nämlich die wahren Hintergründe unserer bevorstehenden Betriebsschließung allgemein bekannt sind - und es daher keinen Grund mehr gibt, uns über irgendein bösartiges Geschwätz aufzuregen...

In diesem Sinne ersuchen wir unsere treuen Emseea-Freunde um Verständnis für unsere Entscheidung, den Emseea unter den gegebenen Umständen nicht mehr weiterzuführen. Alle anderen ersuchen wir schlicht um Kenntnisnahme.

Eure Wirtsleute
Vicky und Pazi

PS: Diese Klarstellung wurde vom Herausgeber und Autor dieser Website verfasst - und natürlich mit vollstem Einverständnis der Wirtsleute online gestellt.

PPS: In dieser Klarstellung ist immer von "uns" die Rede - gemeint sind damit Pazi und Vicky. Der Ordnung halber sei hier angemerkt, dass es richtigerweise "mich" oder"mir" heißen müsste, weil der gegenständliche Pachtvertrag mit Patrick (Pazi) Ritter alleine geschlossen wurde.

Aktueller Hinweis

Diese Klarstellung wurde ganz bewusst öffentlich gemacht - daran wird uns niemand hindern können. Für jene, die sich lieber offline informieren wollen, wurde der auf dieser  Website veröffentlichte Text auch ausgedruckt und an die Wirtshaus-Eingangstür geheftet.

Hat allerdings - wie ohnehin erwartet - nicht lange gedauert, bis der Text von irgendwelchen Leuten, denen unsere Klarstellungen nicht passen, mutwillig heruntergerissen und entfernt wurde.

Danke, liebe Möchtegern-Verhinderer - ihr disqualifiziert euch damit nur selbst. Und dass unsere Klarstellungen durch solche sinnlosen Aktionen nicht ungeschrieben gemacht werden können, sollte intelligenten Leuten eigentlich klar sein. Aber offensichtlich ist genau das das Problem...